Statistik Teil 5

SCHIEFEP

Berechnet die Schiefe einer Verteilung mittels der Population einer zufälligen Variablen.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.1 verfĂĽgbar.


Syntax

SKEWP(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

The parameters should specify at least three values.

Notizsymbol

Diese Funktion ist Teil des OpenDocument-Standards (Open Document Format for Office Applications) Version 1.2. (ISO/IEC 26300:2-2015)


Beispiele

SCHIEFEP(2;3;1;6;8;5) ergibt 0,2828158928

SCHIEFEP(A1:A6) ergibt 0,2828158928, wenn der Bereich A1:A6 die Werte {2;3;1;6;8;5} enthält

SCHIEFEP(Zahl 1; Zahl 2) ergibt immer Null, wenn Zahl 1 und Zahl 2 verschieden sind.

SCHIEFEP(Zahl 1) ergibt Err:502 (ungĂĽltiges Argument), wenn Zahl 1 eine Zahl ergibt, da SCHIEFEP nicht fĂĽr einen einzelnen Wert berechnet werden kann.

STANDARDISIERUNG

Berechnet den standardisierten Wert einer Verteilung, die durch Mittelwert und Standardabweichung charakterisiert ist.

Syntax

STANDARDISIERUNG(Zahl; Mittelwert; StAbw)

Zahl ist der Wert, der standardisiert werden soll.

MW ist der Mittelwert, um den verschoben werden soll.

StAbw ist die Standardabweichung der Verteilung.

Beispiel

=STANDARDISIERUNG(11;10;1) ergibt 1. Der Wert 11 in einer Normalverteilung mit einem Mittelwert von 10 und einer Standardabweichung von 1 liegt so weit ĂĽber dem Mittelwert von 10, wie der Wert 1 ĂĽber dem Mittelwert der Standardnormalverteilung liegt.

STABWN

Berechnet die Standardabweichung auf Basis der Grundgesamtheit.

Syntax

STABWN(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Beispiel

=STABWN(A1:A50) ergibt die Standardabweichung der referenzierten Daten.

STABW.N

Berechnet die Standardabweichung auf Basis der Grundgesamtheit.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.2 verfĂĽgbar.


Syntax

STABW.N(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Beispiel

=STABW.N(A1:A50) ergibt die Standardabweichung der referenzierten Daten.

STABW.S

Berechnet die Standardabweichung auf Basis der Grundgesamtheit.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.2 verfĂĽgbar.


Syntax

STABW.S(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Die Parameter mĂĽssen mindestens zwei Werte umfassen.

Beispiel

=STABW.S(A1:A50) ergibt die Standardabweichung der referenzierten Daten.

STABWNA

Berechnet die Standardabweichung auf Basis der Grundgesamtheit. Text wird als 0 gewertet.

Syntax

STABWNA(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Text hat den Wert 0.

Beispiel

=STABWNA(A1:A50) ergibt die Standardabweichung der referenzierten Daten.

VARIANZEN

Berechnet die Varianz, auf Basis der Grundgesamtheit.

Syntax

VARIANZEN(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Beispiel

=VARIANZEN(A1:A50)

VAR.P

Berechnet die Varianz, auf Basis der Grundgesamtheit.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.2 verfĂĽgbar.


Syntax

VAR.P(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Beispiel

=VAR.P(A1:A50)

VARIANZENA

Berechnet die Varianz, auf Basis der Grundgesamtheit. Text wird als 0 gewertet.

Syntax

VARIANZENA(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Beispiel

=VARIANZENA(A1:A50)

T.VERT.2S

Berechnet die beidseitige Student'sche t-Verteilung, welche eine kontinuierliche Wahrscheinlichkeitsverteilung zum Testen von häufig verwendeten Hypothesentests von kleinen Beispieldatensätzen ist.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.3 verfĂĽgbar.


Syntax

T.VERT.2S(Zahl; Freiheitsgrade)

Zahl ist der Wert, zu dem die t-Verteilung berechnet werden soll.

Freiheitsgrade ist die Anzahl von Freiheitsgraden fĂĽr die t-Verteilung.

Beispiel

=T.VERT.2S(1;10) ergibt 0,3408931323.

T.INV.2S

Berechnet die inverse beidseitige Student'sche t-Verteilung, welche eine kontinuierliche Wahrscheinlichkeitsverteilung zum Testen von häufig verwendeten Hypothesentests von kleinen Beispieldatensätzen ist.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.3 verfĂĽgbar.


Syntax

T.INV.2S(Zahl; Freiheitsgrade)

Zahl ist der Wahrscheinlichkeitswert, zu dem die beidseitige t-Verteilung berechnet werden soll.

Freiheitsgrade ist die Anzahl von Freiheitsgraden fĂĽr die t-Verteilung.

Beispiel

=T.INV.2S(0,25;10) ergibt 1,221255395.

T.VERT.RE

Berechnet die rechtsseitige Student'sche t-Verteilung, welche eine kontinuierliche Wahrscheinlichkeitsverteilung zum Testen von häufig verwendeten Hypothesentests von kleinen Beispieldatensätzen ist.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.3 verfĂĽgbar.


Syntax

T.VERT.RE(Zahl; Freiheitsgrade)

Zahl ist der Wert, zu dem die t-Verteilung berechnet werden soll.

Freiheitsgrade ist die Anzahl von Freiheitsgraden fĂĽr die t-Verteilung.

Beispiel

=T.VERT.RE(1;10) ergibt 0,1704465662.

STABW

Berechnet eine Schätzung der Standardabweichung, basierend auf einer Stichprobe.

Syntax

STABW(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Die Parameter mĂĽssen mindestens zwei Werte umfassen.

Beispiel

=STABW(A1:A50) gibt die geschätzte Standardabweichung basierend auf den angegebenen Daten zurück.

STABWA

Berechnet eine Schätzung der Standardabweichung, basierend auf einer Stichprobe.

Syntax

STABWA(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Die Parameter mĂĽssen mindestens zwei Werte umfassen. Text hat den Wert 0.

Beispiel

=STABWA(A1:A50) ergibt die geschätzte Standardabweichung anhand der referenzierten Daten.

VARIANZ

Berechnet eine Schätzung der Varianz, basierend auf einer Stichprobe.

Syntax

VARIANZ(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Die Parameter mĂĽssen mindestens zwei Werte umfassen.

Beispiel

=VARIANZ(A1:A50)

VAR.S

Berechnet eine Schätzung der Varianz, basierend auf einer Stichprobe.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.2 verfĂĽgbar.


Syntax

VAR.S(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Die Parameter mĂĽssen mindestens zwei Werte umfassen.

Beispiel

=VAR.S(A1:A50)

VARIANZA

Berechnet eine Schätzung der Varianz, basierend auf einer Stichprobe. Text wird als 0 gewertet.

Syntax

VARIANZA(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Die Parameter mĂĽssen mindestens zwei Werte umfassen.

Beispiel

=VARIANZA(A1:A50)

SCHĂ„TZER

Berechnet einen Wert auf der Regressionsgeraden.

Syntax

SCHĂ„TZER(Wert; DatenY; DatenX)

Wert ist der X-Wert, zu dem der Y-Wert auf der Regressionsgeraden berechnet werden soll.

DatenY ist die Matrix oder der Bereich der bekannten der Y-Daten.

DatenX ist die Matrix oder der Bereich der bekannten der X-Daten.

Beispiel

=SCHĂ„TZER(50;A1:A50;B1;B50) ergibt den Y-Wert, der fĂĽr den X-Wert von 50 erwartet wird, wenn die X- und Y-Werte in beiden BezĂĽgen durch einen linearen Trend verbunden sind.

SCHĂ„TZER.LINEAR

Berechnet einen Wert auf der Regressionsgeraden.

Syntax

PROGNOSE.LINEAR(Wert; DatenY; DatenX)

Wert ist der X-Wert, zu dem der Y-Wert auf der Regressionsgeraden berechnet werden soll.

DatenY ist die Matrix oder der Bereich der bekannten der Y-Daten.

DatenX ist die Matrix oder der Bereich der bekannten der X-Daten.

Beispiel

=SCHĂ„TZER.LINEAR(50;A1:A50;B1;B50) ergibt den Y-Wert, der fĂĽr den X-Wert von 50 erwartet wird, wenn die X- und Y-Werte in beiden BezĂĽgen durch einen linearen Trend verbunden sind.

RANG.MITTELW

Ergibt den Rang eines gegebenen Wertes fĂĽr einen ĂĽbergebenen Bereich. Wenn Werte in der Liste doppelt vorkommen, wird der mittlere Rang zurĂĽckgegeben.

note

Der Unterschied zwischen RANG.MITTELW und RANG.GLEICH wird bei doppelten Werten innerhalb der Liste deutlich. RANG.GLEICH ergibt den niedrigeren Rang, RANG.MITTELW ergibt den mittleren Rang.


tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.3 verfĂĽgbar.


Syntax

RANG.MITTELW(Wert; Daten [; Art])

Wert ist der Wert, dessen Rang bestimmt werden soll.

Daten ist die Matrix der Daten in der Stichprobe.

Art (optional) ist die Anordnung der Rangfolge.

Art = 0 bedeutet vom größten bis zum kleinsten Element des Bereichs absteigend (Standardeinstellung).

Art = 1 bedeutet vom kleinsten bis zum größten Element des Bereichs aufsteigend.

Beispiel

=RANG.MITTELW(A10;A1:A50) ergibt den Rang des Wertes in A10 im Wertebereich A1:A50. Wenn Wert nicht innerhalb des Bereichs vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

RANG.GLEICH

Ergibt den Rang eines vorgegebenen Wertes innerhalb einer ĂĽbergebenen Wertematrix. Wenn Werte in der Liste mehrfach vorkommen, so wird ihnen derselbe Rang zugewiesen.

note

Der Unterschied zwischen RANG.MITTELW und RANG.GLEICH wird bei doppelten Werten innerhalb der Liste deutlich. RANG.GLEICH ergibt den niedrigeren Rang, RANG.MITTELW ergibt den mittleren Rang.


tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.3 verfĂĽgbar.


Syntax

RANG.GLEICH(Wert; Daten [; Art])

Wert ist der Wert, dessen Rang bestimmt werden soll.

Daten ist die Matrix der Daten in der Stichprobe.

Art (optional) ist die Anordnung der Rangfolge.

Art = 0 bedeutet vom größten bis zum kleinsten Element des Bereichs absteigend (Standardeinstellung).

Art = 1 bedeutet vom kleinsten bis zum größten Element des Bereichs aufsteigend.

Beispiel

=RANG.GLEICH(A10;A1:A50) ergibt den Rang des Wertes in A10 im Wertebereich A1:A50. Wenn Wert nicht innerhalb des Bereichs vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

RANG

Ergibt den Rang, den eine Zahl innerhalb einer Liste von Zahlen einnimmt.

Syntax

RANG(Wert; Daten [; Art])

Wert ist der Wert, dessen Rang bestimmt werden soll.

Daten ist die Matrix der Daten in der Stichprobe.

Art (optional) ist die Anordnung der Rangfolge.

Art = 0 bedeutet vom größten bis zum kleinsten Element des Bereichs absteigend (Standardeinstellung)

Art = 1 bedeutet vom kleinsten bis zum größten Element des Bereichs aufsteigend.

Beispiel

=RANG(A10;A1:A50) ergibt den Rang des Wertes in A10 im Wertebereich A1:A50. Wenn Wert nicht innerhalb des Bereichs vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

STFEHLERYX

Ergibt den Standardfehler der geschätzten y-Werte für alle x-Werte der Regression.

Syntax

STFEHLERYX(DatenY; DatenX)

DatenY ist die Matrix der Y-Daten.

DatenX ist die Matrix der X-Daten.

Beispiel

=STFEHLERYX(A1:A50;B1:B50)

VARIATIONEN

Ergibt die Anzahl der Variationen fĂĽr eine gegebene Menge von Objekten.

Syntax

VARIATIONEN(Count1; Count2)

Count1 ist die Gesamtanzahl der Objekte.

Count2 ist die Anzahl von Objekten in jeder Variation.

Beispiel

=VARIATIONEN(6;3) ergibt 120. Es gibt 120 verschiedene Möglichkeiten, eine Folge von 3 Spielkarten aus 6 Spielkarten zu ziehen.

VARIATIONEN2

Ergibt die Anzahl der Variationen von Elementen mit Wiederholung.

Syntax

VARIATIONEN2(Count1; Count2)

Count1 ist die Gesamtanzahl der Objekte.

Count2 ist die Anzahl von Objekten in jeder Variation.

Beispiel

Wie oft können aus einer Ansammlung von 11 Elementen 2 Elemente ausgewählt werden?

=VARIATIONEN2(11;2) ergibt 121.

=VARIATIONEN2(6;3) ergibt 216. Es gibt 216 verschiedene Möglichkeiten, eine Folge von 3 Spielkarten aus 6 Spielkarten zu ziehen, wenn jede Karte zurückgelegt wird, bevor die nächste Karte gezogen wird.

STANDNORMINV

Ergibt die Quantile der Standardnormalverteilung.

Syntax

NORMSINV(Zahl)

Zahl ist der Wahrscheinlichkeitswert, zu dem die inverse Standardnormalverteilung berechnet werden soll.

Beispiel

=STANDNORMSINV(0,908789) ergibt 1,3333.

NORM.S.INV

Ergibt die Quantile der Standardnormalverteilung.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.3 verfĂĽgbar.


Syntax

NORM.S.INV(Zahl)

Zahl ist der Wahrscheinlichkeitswert, zu dem die inverse Standardnormalverteilung berechnet werden soll.

Beispiel

=NORM.S.INV(0,908789) ergibt 1,333334673.

TINV

Ergibt die Quantile der Student'schen t-Verteilung fĂĽr die angegebenen Freiheitsgrade.

Syntax

TINV(Zahl; Freiheitsgrade)

Zahl ist der Wahrscheinlichkeitswert, zu dem die inverse t-Verteilung berechnet werden soll.

Freiheitsgrade ist die Anzahl von Freiheitsgraden fĂĽr die t-Verteilung.

Beispiel

=TINV(0,1;6) ergibt 1,94

STEIGUNG

Ergibt die Steigung der Regressionsgeraden. Sie wird an die in Y- und X-Werte abgelegten Datenpunkte angepaĂźt.

Syntax

STEIGUNG(DatenY; DatenX)

DatenY ist die Matrix der Y-Daten.

DatenX ist die Matrix der X-Daten.

Beispiel

=STEIGUNG(A1:A50;B1:B50)

SUMQUADABW

Ergibt die Summe der quadrierten Abweichungen von Datenpunkten, ausgehend von deren Stichprobenmittelwert.

Syntax

SUMQUADABW(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Beispiel

=SUMQUADABW(A1:A50)

TTEST

Ergibt die Teststatistik eines Student'schen t-Tests.

Syntax

TTEST(Daten1; Daten2; Modus; Typ)

Daten1 ist die abhängige Matrix oder der Datenbereich für den ersten Datensatz.

Daten2 ist die abhängige Matrix oder der Datenbereich für den zweiten Datensatz.

Modus = 1 berechnet den einseitigen Test, Modus = 2 den zweiseitigen.

Typ gibt die Form des durchzufĂĽhrenden t-Tests an. Typ 1 bedeutet gepaart. Typ 2 bedeutet zwei Stichproben, gleiche Varianz (homoskedastisch). Typ 3 bedeutet zwei Stichproben, ungleiche Varianz (heteroskedastisch).

Beispiel

=TTEST(A1:A50;B1:B50;2;2)

T.TEST

Ergibt die Teststatistik eines Student'schen t-Tests.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.3 verfĂĽgbar.


Syntax

T.TEST(Daten1; Daten2; Modus; Typ)

Daten1 ist die abhängige Matrix oder der Datenbereich für den ersten Datensatz.

Daten2 ist die abhängige Matrix oder der Datenbereich für den zweiten Datensatz.

Modus = 1 berechnet den einseitigen Test, Modus = 2 den zweiseitigen.

Typ gibt die Form des durchzufĂĽhrenden t-Tests an. Typ 1 bedeutet gepaart. Typ 2 bedeutet zwei Stichproben, gleiche Varianz (homoskedastisch). Typ 3 bedeutet zwei Stichproben, ungleiche Varianz (heteroskedastisch).

Beispiel

=T.TEST(A1:A50;B1:B50;2;2)

WAHRSCHBEREICH

Ergibt die Wahrscheinlichkeit, dass Werte in einem Bereich zwischen zwei Grenzwerten liegen. Wenn der Wert Ende nicht vorhanden ist, berechnet diese Funktion die Wahrscheinlichkeit basierend auf dem Grundsatz, dass die Datenwerte dem Wert von Anfang entsprechen.

Syntax

WAHRSCHBEREICH(Daten; Wahrscheinlichkeit; Anfang [; Ende])

Daten ist die Matrix der Daten in der Stichprobe.

Wahrscheinlichkeiten ist die Matrix der dazugehörigen Wahrscheinlichkeiten.

Anfang ist der Anfang des Wertintervalls, dessen Wahrscheinlichkeiten summiert werden soll.

Ende (optional) ist das Ende des Wertintervalls, dessen Wahrscheinlichkeiten summiert werden soll. Fehlt dieser Parameter, wird die Wahrscheinlichkeit berechnet, dass genau der Wert Anfang vorliegt.

Beispiel

=WAHRSCHBEREICH(A1:A50;B1:B50;50;60) ergibt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Wert innerhalb des Bereichs A1:A50 auch innerhalb des Bereichs zwischen 50 und 60 liegt. FĂĽr jeden Wert innerhalb des Bereichs von A1:A50 besteht eine Wahrscheinlichkeit des Vorhandenseins innerhalb des Bereichs von B1:B50.

TVERT

Ergibt die Werte der Verteilungsfunktion (1-Alpha) einer (Student) t-verteilten Zufallsvariablen.

Syntax

TVERT(Zahl; Freiheitsgrade, Modus)

Zahl ist der Wert, zu dem die t-Verteilung berechnet werden soll.

Freiheitsgrade ist die Anzahl von Freiheitsgraden fĂĽr die t-Verteilung.

Modus = 1 ergibt den einseitigen Test, Modus = 2 den zweiseitigen.

Beispiel

=TVERT(12;5;1)

STANDNORMVERT

Ergibt die Werte der Verteilungsfunktion der standardnormalverteilten Zufallsvariablen.

Es ist GAUSS(x)=STANDNORMVERT(x)-0,5

Syntax

STANDNORMVERT(Zahl)

Zahl ist der Wert, zu dem die Standardnormalverteilung berechnet werden soll.

Beispiel

=STANDNORMVERT(1) ergibt 0,84. Der Bereich unter der Standardnormalverteilungskurve links neben dem X-Wert 1 entspricht 84 % des Gesamtbereichs.

NORM.S.VERT

Ergibt die Werte der Verteilungsfunktion der standardnormalverteilten Zufallsvariablen.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.3 verfĂĽgbar.


Syntax

NORM.S.VERT(Zahl; K)

Zahl ist der Wert, zu dem die Standardnormalverteilung berechnet werden soll.

K 0 oder FALSCH berechnet die Wahrscheinlichkeit der Dichtefunktion. Anderer Wert, WAHR oder fehlend berechnet die kumulative Verteilungsfunktion.

Beispiel

=NORM.S.VERT(1;0) ergibt 0,2419707245.

=NORM.S.VERT(1;1) ergibt 0,8413447461. Der Bereich unter der Standardnormalverteilungskurve links neben dem X-Wert 1 entspricht 84 % des Gesamtbereichs.

T.VERT

Ergibt die Werte der t-Verteilung.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.3 verfĂĽgbar.


Syntax

T.VERT(Zahl; Freiheitsgrade; Kumulativ)

Zahl ist der Wert, zu dem die t-Verteilung berechnet werden soll.

Freiheitsgrade ist die Anzahl von Freiheitsgraden fĂĽr die t-Verteilung.

Kumulativ = 0 oder FALSCH ergibt die Wahrscheinlichkeit der Dichtefunktion, 1 oder WAHR berechnet die kumulative Verteilungsfunktion.

Beispiel

=T.VERT(1;10;WAHR) ergibt 0,8295534338

WEIBULL

Ergibt die Werte einer nach Weibull verteilten Zufallsvariablen.

Die Weibull Verteilung ist eine stetige Wahrscheinlichkeitsverteilung mit den Parametern Alpha > 0 (Form) und Beta > 0 (MaĂźstab).

Wenn K=0 , berechnet WEIBULL die Wahrscheinlichkeitdichtefunktion.

Wenn K=1, berechnet WEIBULL die kumulative Verteilungsfunktion.

Syntax

WEIBULL(Zahl; Alpha; Beta; K)

Zahl ist der Wert, zu dem die Weibull-Verteilung berechnet werden soll.

Alpha ist der Form-Parameter der Weibull-Verteilung.

Beta ist der MaĂźstab Parameter der Weibull-Verteilung.

K gibt den Typ der Funktion an.

Beispiel

=WEIBULL(2;1;1;1) ergibt 0,86.

Siehe auch diese Wiki-Seite.

WEIBULL.VERT

Ergibt die Werte einer nach Weibull verteilten Zufallsvariablen.

Die Weibull-Verteilung ist eine stetige Wahrscheinlichkeitsverteilung mit den Parametern Alpha > 0 (Form) und Beta > 0 (MaĂźstab).

Wenn K=0, berechnet WEIBULL.VERT die Wahrscheinlichkeitdichtefunktion.

Wenn K=1, berechnet WEIBULL.VERT die kumulative Verteilungsfunktion.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.2 verfĂĽgbar.


Syntax

WEIBULL.VERT(Zahl; Alpha; Beta; K)

Zahl ist der Wert, zu dem die Weibull-Verteilung berechnet werden soll.

Alpha ist der Form-Parameter der Weibull-Verteilung.

Beta ist der MaĂźstab Parameter der Weibull-Verteilung.

K gibt den Typ der Funktion an.

Beispiel

=WEIBULL.VERT(2;1;1;1) ergibt 0,8646647168.

Siehe auch diese Wiki-Seite.

T.INV

Ergibt die einseitige Umkehrfunktion der t-Verteilung.

tip

Diese Funktion ist seit LibreOffice 4.3 verfĂĽgbar.


Syntax

T.INV(Zahl; Freiheitsgrade)

Zahl ist der Wahrscheinlichkeitswert, zu dem die einseitige inverse t-Verteilung berechnet werden soll.

Freiheitsgrade ist die Anzahl von Freiheitsgraden fĂĽr die t-Verteilung.

Beispiel

=T.INV(0,1;6) ergibt -1,4397557473.

SCHIEFE

Ergibt die mathematische Schiefe einer Verteilung.

Syntax

SCHIEFE(Zahl 1 [; Zahl 2 [; … [; Zahl 255]]])

Zahl 1, Zahl 2, …, Zahl 255 sind Zahlen oder Verweise auf Zellen oder Zellbereiche mit Zahlen.

Die Parameter mĂĽssen mindestens drei Werte umfassen.

Beispiel

=SCHIEFE(A1:A50) berechnet den Wert der Schiefe fĂĽr die referenzierten Daten.

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